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Kurt Weill (1900-1950) – »Der Kuhhandel«
Operette von Kurt Weill und Robert Vambery, komponiert im Jahr 1934 (Uraufführung in London 1935).
In reduzierter Orchesterbesetzung arrangiert von Hans Christian Hauser
Zum ersten Mal wird dieses Werk des großen deutsch-jüdisch-amerikanischen Komponisten nun in Süddeutschland aufgeführt.
Freilichtaufführung im Innenhof des Schlosses Isny
(Bei ungünstigem oder zu kaltem Wetter im Kurhaus Isny)
Dienstag 19.05.2020, 20:00 Uhr Premiere
Freitag 22.05.2020, 20:00 Uhr
Samstag 23.05.2020, 20:00 Uhr
– Büro für Tourismus 07562-97563-0
– Igel Buchhandlung 07562-8601

Allerheiligenhofkirche der Residenz München
Dienstag, 27.05.2020, 19:30 Uhr
Vorverkauf: München-Ticket

Wilhelma-Theater Stuttgart
Sonntag, 04.07.2019, 19:00 Uhr
Vorverkauf: Wilhelma-Theater

Die Operette ist ein politisches und pazifistisches Stück, das auch in unserer aktuellen politischen Situation brillante Perspektiven eröffnen kann.
Das Stück thematisiert die Macht der Waffenlobby. Friedliche Nachbarländer werden zur Aufrüstung gedrängt und in den Krieg getrieben. Subtil und frech wird vor Augen geführt, wie bestechlich Politiker und Öffentlichkeit sein können. Die einfache Bevölkerung muss dafür malochen, damit der Staat Geld für die Waffenkäufe aufbringen kann.
Im Mittelpunkt steht eine Liebesgeschichte. Wir versprechen einen unterhaltsamen Abend – sowohl Musik als auch Handlung – und auch ein lustiges Ende.

Die Handlung:
Juan und Juanita aus dem Dorf möchten heiraten. Sie können sich die Hochzeit leisten, weil Juan eine Kuh besitzt, mit der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten werden. Doch es kommt anders: der Agent eines internationalen Waffenfabrikanten besucht den Präsidenten der kleinen idyllischen Republik. Den Redakteur der Zeitung »Der Unbestechliche« hat er bereits bestochen, und so bringt die Zeitung eine Schlagzeile, die die Aufrüstung der kleinen, ebenso idyllischen Nachbarrepublik mit 30000 Gewehren verkündet. Dem kleinen Sohn des Präsidenten schenkt der Agent ein Pony und eine schön gelegene Hazienda mit Dienerschaft dazu. Nun kann der Präsident nicht widerstehen und unterschreibt die Bestellung von 40000 Gewehren. Um diese zu finanzieren, erhebt er eine »Wohlfahrtssteuer«. – Juan kann nicht bezahlen, muss dem Gerichtsvollzieher seine Kuh hergeben und sich in der Stadt als Packer verdingen, um Geld für eine neue Kuh anzusparen…. Während die kleine Republik in immer größere Turbulenzen schlittert, verfolgen Juan und Juanita standhaft und aufopferungsvoll das Ziel, ihre Hochzeit zu verwirklichen.

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