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»Der Vetter aus Dingsda«
Operette von Eduard Künneke (1885-1953)
13. April 2019, 19:00 Uhr, im Kurhaus Isny

Der Programmzettel zur Aufführung als PDF…

Eduard Künneke (1885-1953) - »Der Vetter aus Dingsda«

Die Rollen und ihre Interpreten
Julia de Weert: Verena Barth (Sopran)
August Kuhbrot, der erste Fremde: Stefan Hör (Tenor)
Hannchen, Freundin von Julia: Nora Paunescu (Sopran)
Roderich de Weert, der zweite Fremde: Serguei Afonin (Bariton)
Josef Kuhbrot, Onkel von Julia: Andreas Truong (Bariton)
Wilhelmine Kuhbrot, dessen Frau: Elsa Kodeda (Sopran)
Egon von Wildenhagen: Mathieu Lanniel (Bariton)
Diener Hans: N.N. (Bariton)

Instrumentalensemble
Fanny Mas: Flöte
Jure Robek: Klarinette
Robert Oros: Fagott
Klavier: Hans-Christian Hauser

 

Bühnenbild: Ilona Amann
Künstlerische Gesamtleitung: Hans-Christian Hauser

 

Verena Barth, Sopran
stammt aus dem Rheinland, und studierte Gesang teils in Deutschland, Frankreich und Kanada. Als freischaffende Opern- und Konzertsängerin ist sie heute im In- und Ausland tätig. Zu den von ihr verkörperten Partien gehören u.a. Verdis Lady Macbeth, Tosca, aber auch zB. Rosalinde aus der »Fledermaus«.
Aus Liebe zur Liedkunst entwickelt die Sopranistin regelmäßig moderierte Konzertprogramme zu wechselnden Themen.
Im Rahmen von »LaTRIVIATA« – einem auf Opernimprovisation spezialisierten Solistenensemble – zeigt sie eine große Wandelbarkeit. Jenseits ihrer sängerischen Tätigkeit ist sie gelegentlich auch als Schauspielerin in kleineren Kino- & Fernsehrollen, sowie als Synchronsprecherin zu erleben.

Nora Păunescu, Sopran
Die Sopranistin wurde am 11. März 1991 in einer rumänischen Schauspielerfamilie in Bukarest geboren. Schon in jungen Jahren fing sie an, Schauspielunterricht zu nehmen und spielte einige Rollen. Sie studierte klassischen Gesang zunächst privat und dann im Bachelorstudium an der Nationalen Musikuniversität Bukarest. In dieser Zeit hatte sie in viele Konzerte und Auftritte.
Anschließend erhielt sie einen Vertrag in Japan, wo sie acht Monate lang eine große Anzahl von Konzerten gesungen hat. Dann wurde sie zum Masterstudium zugelassen – zunächst ein Jahr in Bukarest, dann zum Abschluss an der Hochschule für Musik und Theater München. In dieser Zeit nahm sie auch in Opernaufführungen und Wettbewerben teil.

Elsa Kodeda, Sopran
studierte Gesang an der Musikhochschule in Kazan (Russland) und schloss ihre Ausbildung im Fach Gesang und Vokalpädagogik mit Auszeichnung ab. Sie war im Opernstudio des Permer Opernhauses und danach im Sapaev-Opernhaus engagiert. Oft trat sie mit Kazaner Philharmonie und dem Kammerorchester »La Primavera« auf. Seit 2009 lebt sie in Deutschland, gibt Liederabende, übernimmt solistische Partien in Oratorien und Messen, nimmt am Isny Opernfestival und verschiedenen künstlerischen Projekten teil.

Stefan Hör, Tenor
Neben seinem Studium in Weihenstephan (Brauwesen) wurde für Stefan Hör das Singen nach und nach vom Hobby zum Beruf: Er erhielt Gesangsunterricht bei Tanja Maria Froidl (3klang e.V.) in Freising und trat 2014 in den Bayerischen Landesjugendchor eintrat. Mittlerweile ist er neben seinem Teilzeitberuf als Braumeister in einer kleinen Dorfbrauerei freischaffender Sänger: Im gesamten bayerischen Raum ist er als Konzert-, Musical- und Liedsänger zu erleben. Als Mitglied der Bayerischen Singakademie erhält er stimmbildnerische Betreuung von Hartmut Elbert, er ist mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs »Jugend Musiziert« und Mitglied des Opernchores des Freien Bayerischen Landestheaters. Die Rolle des »ersten Fremden« in »Der Vetter aus Dingsda« ist seine erste Operetten-Erfahrung.

Andreas Truong, Bariton
geboren in Hanoi/Vietnam, studierte bis 2015 an der Hochschule für Musik und Theater München Elementare Musikpädagogik mit Hauptfach Gesang. 2017 absolvierte er seinen Master am Mozarteum in Salzburg und arbeitet seitdem an seiner Promotion im Fach Musikpädagogik. Neben seiner Tätigkeit als Sänger leitet er musikpädagogische Projekte in
und um München herum und komponiert für Film und Fernsehen.
Bei der Isny-Oper wirkte Andreas schon bei mehreren Produktionen mit (Graf Nevers in »Die Hugenotten« von G. Meyerbeer, Graf Horn in »Maskenball« von G. Verdi uvm.).

Mathieu Lanniel, Bariton
ist in Frankreich geboren, studierte in Lyon Biologie und begann mit privatem Gesangsunterricht. Nach seinem Masterabschluss 2011 zog er nach Großbritannien, um an dem Opernkurs in CityLit in London teilzunehmen. Er studierte dort beim Peter Crockford und Carol Gibb, sang den Papageno in der »Zauberflöte«, Publio in »Clemenza di Tito«, Florestan in der Operette »Véronique« von André Messager. Danach war Mathieu im Magdala Opernchor in Nottingham engagiert, unter der Leitung von Michelle Wegwart. Er sang Belcore in »L‘elisir d‘amore« in Birmingham Opera und die Titelrolle in der »Mikado«. Seit 2015 ist er Mitglied im Extrachor der Bayerischen Staatsoper.

Serguei Afonin, Bariton
ist in Penza, Russland geboren und der Schweiz aufgewachsen. Er bestand erfolgreich sein Bachelorstudium in der Ukraine in Odessa und anschliessend sein Masterstudium am Schweizer Opernstudio, Hochschule der Künste in Biel.
Serguei besitzt eine samtige, aber kraftvolle Stimme und weiss mit seinem »Kavalierbariton« zu begeistern. Zu seinen letzten Rollen gehören: Dottore in »La Traviata« von Verdi, Marcel in »Les Huguenots» von Meyerbeer und Bertrand in
»Iolanta» von Tschaikowsky. Serguei wird bei den Opernspielen Munot im September 2018 als Marcello in der Produktion »La Bohème» (Puccini) auftreten.

Fanny Mas, Flöte
wurde 1988 in Perpignan (Frankreich) geboren. Im dortigen Konservatorium erhielt sie Akkordeonunterricht bei Yannick Ponzin und Querflötenunterricht bei Paule Tisseyre.
2008 kam sie nach Deutschland und studierte in Trossingen Akkordeon bei Prof. Hans Maier, Querflöte bei Sandrine Francois (Strasbourg) und Antje Langkafel sowie Master Musikvermittlung bei Friedemann Gisinger. Sie konzertiert sowohl mit der Flöte als auch mit dem Akkordeon in verschiedenen Produktionen (Junge Oper Mannheim, Schauburg Theater München) und Festivals (Mizmorim Festival, Forumskonzert Gladbeck) Sie unterrichtet Querflöte und Akkordeon an der Musikschule Bregenz.

Jure Robek, Klarinette
Der slowenische Klarinettist Jure Robek profiliert sich als gefragter Kammermusiker und Solist. Neben seinem Studium an der Musikhochschule Trossingen bei Prof. Chen Halevi, sammelte er Erfahrungen in der Jungen Oper der Staatstheater Stuttgart, in der Baltic Sea Philharmonic und als Solist mit dem Orchester der Slowenischen Philharmonie.
Beheimatet auf allen Instrumenten der Klarinettenfamilie spielt er in zahlreichen Festivals, u.a. Rolandseck Festival, Mizmorim Festival, Boswiller Sommer, Dartington Festival, Domzale Festival und als Akademist der Sommerlichen Musiktage Hitzacker. Im Jahr 2015 hat er mit Chen Halevi und Constantin Suhhovski das Istanbul Sarkilari Klarinettentrio von Sven-Ingo Koch uraufgeführt.
Auf enge Arbeit mit Komponisten wie Sven-Ingo Koch, Beat Furrer und Rebecca Saunders sowie Forschung der historischen Aufführungspraxis legt Jure viel Wert und studiert zurzeit Bassklarinette an der Hochschule der Künste Bern.

Robert Oros, Fagott
in Rumänien geboren, aufgewachsen in Cluj-Napoca, ausgebildet am Musiklyzeum»Sigismund Toduta«. Bachelor of Music in Trossingen und Master Orchester in Stuttgart. Er spielte im Kammerorchester Pforzheim, Theater Freiburg, in der Philharmonie Reutlingen und Philharmonie Konstanz. Zur Zeit unterrichtet er an der Musikakademie Villingen–Schwenningen, der Jugendmusikschule Titisee–Neustadt und seit 2017 auch an der Musikschule Südschwarzwald Waldshut-Tiengen und Jugendmusikschule Südlicher Breisgau Staufen.
Er nahm an vielen Meisterkursen bei bekannten Fagottisten teil: Prof. Eckart Hübner, Hochschule für Musik UDK Berlin, Prof. Bence Bogany, Hochschule für Musik Hannover,
Prof. Carlo Colombo, Hochschule für Musik Lyon und Prof. Hanno Donneweg,
Solofagottist des SWR Stuttgart.

Ilona Amann, Bühnenbild
ist in Leutkirch geboren und aufgewachsen. Sie absolvierte eine Lehre als Raumausstatterin und studierte an der Kunstakademie in Stuttgart bei Prof. Karl Hoeing Textildesign. Seither arbeitet sie im Bereich Farb- und Materialdesign und ist lehrend an verschiedenen Schulen tätig. Für das Stadtbauamt Leutkirch wirkt sie als Farbberaterin. Seit 2012 arbeitet sie frei künstlerisch. Als Dozentin der Textilgeschichte und textilbildenenden Techniken verfügt sie über ein reiches Wissen über die Symbolssprache des Textilen, das sie in Ihre künstlerische Arbeit einfließen lässt. Ein Thema ihrer Arbeit
ist die sehr enge und innige Verbindung von Mensch und Textil. Die Vertrautheit des textilen Materials setzt sie in Ihre Arbeiten ein, um eine subtile Brücke zum Betrachter zu schaffen.

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