Zur Inszenierung

Ein Füchslein wird von einem Jäger eingefangen und mit nach Hause genommen. In dem Füchslein glaubt er träumend, das geheimnisvolle und anziehende Zigeunermädchen Terynka zu erkennen.

Das Füchslein, von den anderen Tieren des Gehöfts beargwöhnt und von den Försterjungen gequält, träumt von seiner Heimat. Als es am nächsten Morgen einige Hennen und den Hahn tötet, soll es gezüchtigt werden, zerbeißt aber den Strick und rettet sich in den Wald.

Während es im Wald in einem stattlichen Fuchs eine Liebschaft und Erfüllung findet, geraten im Wirtshaus der Förster, der Pfarrer und der Wilderer wegen der begehrenswerten Terynka aneinander. Man munkelt, dass der Pfarrer eine Liebschaft mit ihr habe.

Als der Wilderer erzählt, dass er demnächst Terynka heiraten werde, ist der Förster so erbost, dass er sich davonmacht und ein Fuchseisen legt. Die Fuchsfamilie macht sich darüber lustig und tanzt wild auf dem Eisen herum. Da streckt der Wilderer das Füchslein mit einem Schuss nieder. Dann erscheint er im Wirtshaus, seine Braut Terynka trägt einen neuen Fuchspelz.

Bedrückt zieht es den Förster in den Wald. Dort beobachtet er ein kleines Füchslein, das seiner Mutter, dem Schlaukopf, wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Dies versöhnt ihn mit der Welt. Er erkennt: Tiere und Menschen sterben, unberührt davon bringt die Natur immer neues Leben hervor.

Inszenierung und musikalische Leitung: Hans-Christian Hauser