| Isny-Oper Festival e.V. präsentiert 2012 |
| »Roméo et Juliette« |
| Oper von Charles François Gounod (1818-1893) |
| Eine Liebesgeschichte für das Isny Opernfestival 2012 |
| Ein paar Hitlerjungen tun sich groß und beschmieren die Fensterscheibe eines jüdischen Geschäftes. In Deutschland um 1930. Noch ist Weimarer Republik. Die Machtstrukturen sind noch nicht fest gefügt. Der Protagonist schleicht sich mit seinem Kameraden verkleidet auf das bunte Maskenfest zu |
| Purim in eben dieser Familie - und ist bezaubert von der jungen, hübschen einzigen Tochter des Kaufmanns. Er spricht sie an. Auch sie ist berührt. Es beginnt eine Liebe, die nicht sein darf. |
| Heimliche Zuflucht finden die beiden bei einer attraktiven Kommunistin, die ihnen Verständnis, Mitgefühl und neue Perspektiven bietet. |
| Der Hitlerjunge taucht schnell immer tiefer in die Bindung ein – die bisherigen Ideale gelten ihm nichts mehr. Doch seinen Kameraden kommt die Sache gerade recht, um weiteren Streit anzuzetteln. Bei einer Rangelei eskaliert der Hass und gibt es auf beiden Seiten einen Toten. |
| Unser Protagonist trägt die Schuld. Man legt ihm nahe, sich schnell außer Landes abzusetzen, um vor Strafverfolgung sicher zu sein. |
| Und der hübsche Jüdin soll rasch ein erfolgreicher jüdischer Geschäftsmann angetraut werden. |
| Das Mädchen eilt verzweifelt zu der Kommunistin. Diese gibt ihr eine Droge, die sie für drei Tage scheintot machen soll. Damit soll die Hochzeit abgewendet werden. Den jungen Mann will sie informieren – und dann, nach drei Tagen, den Beiden zur gemeinsamen Flucht ins gelobte Ausland verhelfen. |
| Doch der Kommunistin gelingt es nicht, dem jungen Mann telefonisch über die Wirkung der Droge ins Bild zu setzen. Er telefoniert seinerseits zur Familie des Mädchens und erfährt von ihrem Tod. Er eilt zu ihrem Aufbahrungsraum und schluckt verzweifelt ein tödliches Gift. Da erwacht das Mädchen - zu spät! |
| Inszenierung und musikalische Leitung: Hans-Christian Hauser |
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